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Beginn: 12:00 Uhr  |  End: 13:00 Uhr
11. Oktober 2018
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Podiumsdiskussion beim Weltempfang 2018: „Emotionen und Politik, ein unzertrennliches Paar“

Weltempfang, Frankfurter Buchmesse
11. Oktober 2018
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Lassen sich Gefühle und Vernunft vereinbaren? Politiker sollen sachlich und rational entscheiden, aber emotionslos dürfen sie auf keinen Fall erscheinen. Im Rahmen des Weltempfangs der Frankfurter Buchmesse organisiert EUNIC-Frankfurt eine Diskussion zum Thema „Emotionen und Politik, ein unzertrennliches Paar“. Drei Intellektuelle aus drei europäischen Ländern nehmen an dem Gespräch teil: Prof. Dr. Carlo Galli aus Italien, Prof. Dr. Manuel Arias Maldonado aus Spanien und Prof. Dr. Jean-Jacques Courtine aus Frankreich.

Nicht nur Populisten, sondern auch Demokraten nutzen die Macht der Emotionen um politisch erfolgreich zu werden. Drei Experten aus drei europäischen Ländern erklären, welch wichtige Rolle Emotionen in der Politik früher und heute gespielt haben.

Prof. Dr. Manuel Arias Maldonado, Universität Malaga,  gehört zu den jungen spanischen Denkern. 2016 hat er "La Democracia sentimental" veröffentlicht.

Prof. Dr. Carlo Galli, Universität Bologna, ist als italienischer Interpret des zeitgenössischen politischen Denkens und als Politiker bekannt.

Prof. Dr. Jean-Jacques Courtine, Universität London, ist ein französischer Historiker, der eine "Geschichte der Emotionen" mitherausgegeben und besonders das Thema Angst behandelt hat.

Moderatorin Pr. Bascha Mika, hat als Chefredakteurin der "Frankfurter Rundschau" jeden Tag mit Politik und Emotionen zu tun.

Der Weltempfang:

Litprom betreut im Auftrag der Frankfurter Buchmesse das Projekt »Weltempfang«.
Der Weltempfang ist traditionell der Ort, an dem Podiumsdiskussionen, Gespräche und Lesungen mit internationalen Autoren, Intellektuellen und Übersetzern stattfinden. 

2018 widmet sich der Weltempfang dem Thema » Citizenship — Demokratie und Engagement «.

Veranstalter:

EUNIC Frankfurt ist Teil des Netzwerks EUNIC (European Union National Institutes for Culture). Die teilnehmenden europäischen Kulturinstitute aus Frankfurt am Main vermitteln die Sprachen- und Kulturvielfalt der Stadt und setzen ein Zeichen für Integration und Multikulturalität im Sinne eines vereinten Europas. Mitglieder des EUNIC Frankfurt sind das Instituto Cervantes Frankfurt (Leitung Ramiro Villapadierna), Institut franco-allemand IFRA / Institut français Frankfurt (Leitung Pierre Monnet), Istituto Italiano di Cultura Colonia (Leitung Maria Mazza) und Goethe Institut Frankfurt (Leitung Jutta Gehrig).