"Félicité" von Alain Gomis (2017) © trigon-film
30. Januar 2018
18. Februar 2018

Beginn: 20:00 Uhr  |  End: 20:00 Uhr

Filme auf Französisch beim „Africa Alive“ Festival

Kino des deutschen Filmmuseum, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main
30. Januar 2018
18. Februar 2018

Beginn: 20:00 Uhr  |  End: 20:00 Uhr

Vom 30. Januar bis 18. Februar  präsentiert das 24. Africa-Alive-Festival den afrikanischen Kontinent mit einem breiten Spektrum an Dokumentar- und Spielfilmen. Im Programm in diesem Jahr findet man zahlreiche französischsprachige Filme, insbesondere sechs  Filme des französisch-mauretanischen Regisseurs Med Hondo. Hier eine kleine Auswahl:

  • Félicité (Alain Gomis, Frankreich/Senegal/Belgien/Deutschland/Libanon 2017):
    Félicité ist eine stolze, unabhängige Frau die als Sängerin in einer Bar auftritt. Als ihr Sohn nach einem schweren Unfall im Krankenhaus liegt, versucht sie verzweifelt, das Geld für eine Operation aufzutreiben. Eine atemlose Reise durch die kongolesische Metropole beginnt. Félicité gewann beim Fespaco 2017 den Goldenen Hengstes und auf der 67. Berlinale den Silbener Bär und Großen Preis der Jury.

               > Do. 01.02.2018, 18.00 Uhr, Filmforum Höchst
               (Wdh. Fr. 02.02.2018 20.15 Uhr, Deutsches Filmmuseum / Mo. 05.02.2018, 18.00 Uhr,  Filmforum Höchst)

  • West Indies: The Fugitive Slaves of Liberty (Med Hondo, Frankreich/Mauritanien 1979):
    Nach der literarischen Vorlage “Les Négriers” von Daniel Boukmann erzählt West Indies die düstere Geschichte der Antillen über einen Zeitraum von drei Jahrhunderten. Eine Geschichte zwischen Versklavung und (Neo-)Kolonialismus , die auch heute nicht zu einem endgültigen Ende gekommen ist, wie aktuell in Libyen zu sehen war.

               > Do. 01.02.2018, 18.00 Uhr, Deutsches Filmmuseum

  • Soleil O – Oh Sun (Med Hondo, Frankreich 1970):
    In seinem formal wie inhaltlich verstörenden Film Soleil O beschreibt Med Hondo die Situation der afrikanischen Immigranten im Frankreich der 1960er Jahre und parallel dazu die Geschichte der afrikanischen Völker, die Versklavung, Kolonialismus und Neokolonialismus erleiden mussten.

               > Sa. 03.02.2018, 18.30 Uhr, Filmforum Höchst
               (Wdh. Mi. 07.02.2018, 20.30 Uhr, Deutsches Filmmuseum)

  • Kemtiyu – Cheikh Anta Diop (Ousmane William Mbaye, Senegal/Frankreich 2016):
    Am 7. Februar 1986 starb Cheikh Anta Diop. 30 Jahre später würdigt der Dokumentarfilm Kemtiyu die wissenschaftlichen und politischen Leistungen des Mannes, der von vielen verehrt, von anderen verschrien wurde, den meisten jedoch ein Unbekannter blieb. Auf dem Fespaco 2017 wurde Kemtiyu als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

                > Mo. 05.02.2018, 20.30 Uhr, Deutsches Filmmuseum
                (Wdh. Mi. 07.02.2018, 20.30 Uhr, Filmforum Höchst)
 

Weitere Informationen : http://www.africa-alive-festival.de/