Neu frisierte Struwwelpeter von Chen Jiang Hong und Anouck Boisrobert & Louis Rigaud © Struwwelpeter recoiffé
29. September 2017
28. February 2018

Beginn: 10:00 Uhr  |  End: 17:00 Uhr
4.00 € / 2.00 € (ermäßigt)

Ausstellung: Frankophone Bilderbuch-KünstlerInnen frisieren den Struwwelpeter

Struwwelpeter-Museum
Schubertstraße 16-24
60325 Frankfurt am Main
29. September 2017
28. February 2018

Beginn: 10:00 Uhr  |  End: 17:00 Uhr
4.00 € / 2.00 € (ermäßigt)

Im Rahmen von „Frankfurt auf Französisch“ zeigen vierzehn hervorragende frankophone AutorInnen  ihre Interpretation von „Crasse-Tignasse“ und ihre Bilderbücher im Struwwelpeter Museum. Zur Vernissage am 28. September um 19 Uhr hält Andreas Platthaus (FAZ) einen Vortrag. Zusammen mit der Stadtbücherei Frankfurt wird ein großer Malwettbewerb für alle organisiert (siehe Veranstaltung "Malwettbewerb Bilderbuch-Held/in").

Im Rahmen von „Frankfurt auf Französisch“ haben das Struwwelpeter-Museum Frankfurt und das Institut franco-allemand IFRA / Institut français Frankfurt eine Ausstellung konzipiert, in der ausgewählte französische bzw. frankophone AutorInnen/IllustratorInnen das Thema Struwwelpeter neu interpretieren. Die Ausstellung „Struwwelpeter recoiffé“ verschafft einen Einblick in die Kreativität und Lebendigkeit der aktuellen frankophonen Illustrationsszene.

Der Struwwelpeter ist ein Bilderbuchklassiker, manche halten ihn für den ersten Comic. Der Frankfurter Bub, der sich weder Haare noch Fingernägel schneiden lassen wollte, ist international berühmt und auch in Frankreich bekannt. Womöglich wurde sein Autor, der Frankfurter Psychiater Heinrich Hoffmann, der zum Teil in Paris studierte, von französischen Karikaturen über Haarwuchsmittel inspiriert.

Manche Illustratoren wie Claude Lapointe (F) oder Benoît Jacques (B) haben „Pierre l’ébouriffé“ oder „Crasse-Tignasse“ - wie der widerspenstige Held in der schönen Übertragung von Cavanna heißt - bereits neu gezeichnet. Für die Ausstellung im Frankfurter Struwwelpeter-Museum im Herbst 2017 sind vierzehn hervorragende französische bzw. frankophone AutorInnen/IllustratorInnen der Einladung der Kuratorinnen Beate Zekorn (Leiterin des Struwwelpeter Museums) und Dominique Petre (Kulturbeauftragte des IFRA / Institut français Frankfurt) gefolgt. Die KünstlerInnen lassen sich vom Thema Struwwelpeter und Konsorten inspirieren und malen ein Bild, kreieren eine 3D-Illustration oder entwerfen sogar eine Skulptur.

Folgende KünstlerInnen sind beim „Struwwelpeter recoiffé“ dabei: Albertine (Schweiz), Blexbolex (Frankreich), Anouck Boisrobert und Louis Rigaud (Frankreich), Marc Boutavant (Frankreich), Anne Brouillard (Belgien), Kitty Crowther (Belgien), Claude K. Dubois (Belgien), Marianne Dubuc (Kanada), Chen Jiang Hong (Frankreich), Emmanuelle Houdart (Schweiz), Edouard Manceau (Frankreich), Anaïs Vaugelade (Frankreich) und Christian Voltz (Frankreich). Die Bücher dieser AutorInnen (auf Deutsch und auf Französisch) sind fester Bestandteil der Ausstellung „Struwwelpeter recoiffé“.

Für die jungen AusstellungsbesucherInnen wird es einen deutsch-französischen Kinderleitfaden „miniguide struwwel mit!“ geben. Eine Selbstverständlichkeit für eine Ausstellung, die ausschließlich hervorragende KinderbuchautorInnen präsentiert, die alle auf Deutsch übersetzt worden sind. Besuche von Kindergärten, Schulklassen und Horts sind herzlich willkommen. Workshops mit teilnehmenden KünstlerInnen sind bereits vorgesehen, wie zum Beispiel mit Edouard Manceau während der Buchmesse im Oktober oder mit Anaïs Vaugelade im Rahmen der „LeseEule“ der Stadt Frankfurt in November 2017. Darüber hinaus bietet das Institut franco-allemand IFRA/Institut français passend zum deutsch-französischen Tag Ende Januar 2018 spezielle Führungen für Schüler, die Französisch lernen.

Die Ausstellung „Struwwelpeter recoiffé“ in Frankfurt wird am Donnerstag den 28.09.2017 mit einem Vortrag (eine Art „Führung im Sitzen“) vom Bilderbuchexperten Andreas Platthaus (Literaturchef der Frankfurter Allgemeine Zeitung) eröffnet und bis zum 28.02.2018 in Struwwelpeter Museum (Schubertstraße 20, 60325 Frankfurt am Main) gezeigt.

 


 
   

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